Optimistischer Schwung für das Neue Jahr 2021

Prost Neujahr 2021! –

– das alte Jahr 2020 ist zu Ende gegangen, die C-Zeiten noch nicht. Mundschutz und social distancing lassen weiterhin grüßen. Wir sind ins neue Jahr gestartet und haben das alte in dieser Hinsicht mitgenommen. Die Maßnahmen wurden verschärft. Gerade deshalb brauchen wir umso mehr eine optimistische Einstellung.

Optimisimus bedeutet nicht, die Augen vor dem zu verschließen, was ist – frei nach dem Motto: „Es wird schon gut werden!“ In diesem Spruch steckt zwar die Hoffnung, es möge einen guten Ausgang haben, doch kommt diese Hoffnung fast einer Beschwörung gleich, es möge gut gehen – abracadabra. Auch wenn es durchaus hilfreich sein kann, so zu denken und zu fühlen, das ist nicht die Kernaussage und Lebenseinstellung von uns Optimist*innen.

Optimismus bedeutet, sich sehr wohl mit einer unangenehmen Sachlage auseinander zu setzen, die allerlei Gefühle auslöst, allen voran die Angst. Sie kann soweit gehen, dass sie uns lähmt. Sich davon nicht wegreißen zu lassen, ist mehr als angesagt – tiefes, gleichmäßiges Durchatmen hilft. Das ist jedoch noch nicht alles. Der Abstand von schweren, uns festhaltenden Gefühlen ermöglicht es uns, den Blick zu weiten, so dass andere Gefühle wie Freude wieder Raum haben.

Optimismus bedeutet, sich für die Weite der Möglichkeiten zu öffnen. Was braucht es, damit es mir gut geht? Welche Möglichkeiten zeigen sich mir, sehe ich, damit ich ins aktive Handeln komme? Das kann ein starkes Gefühl der Verbundenheit mit der Familie, Freund*innen sein, mit der Natur, die eine neue Wertschätzung erfahren. Bewegung, (virtueller) Austausch machen mich ebenso locker wie die Entdeckung neuer Quellen von Freude – ob das Kochen ist, handwerkeln, Ruhe genießen oder was auch immer: die Hauptsache, wir erschließen ein Tun oder Nicht-Tun für uns, das uns durchatmen lässt und gut tut. Äußere Umstände, die sind gegeben. Was ich daraus mache, hängt von mir ab. Die Wahl dessen, das ist Optimismus. Sie kann sich immer wieder verändern, unterliegt einem stetigen Prozess in Achtsamkeit. Optimismus, das ist gelebte Lebensfreude. Gerade jetzt!

Wir wünschen ein optimistisches, harmonisches neues Jahr 2021 und laden euch ein, bei einem unserer Treffen dabei zu sein. Wir sind eine Gruppe von Menschen, die Freundschaft, schönes Zusammensein, Austausch und Beteiligung an Projekten verbindet. Jeden 2. Montag im Monat essen wir gemeinsam zu Mittag – wird derzeit durch ein virtuelles Treffen ersetzt -, organisieren ab und an Veranstaltungen am Puls der Zeit, informieren und tauschen gute Nachrichten aus. Herzlich eingeladen!

Prof. Dr. Irmela Neu

10 Jahre Optimistenbund

Am 11.1.2010 wurde der gemeinnützige Optimistenbund Deutschland e.V. in München gegründet. Ein guter Neujahrsgedanke hat sich manifestiert, mit dem damals neuen Verein. 10 Jahre, die uns immer wieder emotional berührt haben, wenn sich, die von uns unterstützten sozialen Projekte weiterentwickeln konnten. Menschen durften sich begegnen und gegenseitig helfen in mittlerweile 100 Mittagstreffen in München. Optimisten können vielleicht nicht alles zum Positiven wandeln und doch packen sie immer frohen Mutes, auch schwierige Aufgaben an und setzen so Zeichen. Es ist Zeit zum Feiern: 10 Jahre Optimistenbund Deutschland e.V. – am 11.1.2020 in München. Wo und wie genau, erfahrt ihr von einem Optimisten oder einer Optimistin aus dem Verein oder per persönlichem Kontakt über info@optimistenbund.de

Neujahrsgedanken zum Optimismus

Wenn wir „Optimismus“ hören, denken wir an „positives Denken“, an Spaß haben, an ein Lebensgefühl des „High-Seins“.

Stimmt, das ist es schon. Doch gleichzeitig ist Optimismus noch viel mehr: es ist eine Lebensform.

Wir können wahrnehmen, dass ein Glas halbvoll ist oder halbleer – je nachdem, was wir fokussieren. Beides stimmt ja – und doch kommt darin eine Art und Weise zum Ausdruck, wie wir durch die Welt gehen. Freuen wir uns an dem, was noch da ist oder schauen wir darauf, was schon weg ist? Beides hat seine Berechtigung, wenn wir uns bewusst sind,  was wir kommunizieren. So einfach? Nun, nicht ganz. „Optimistisch“ sein, das meint noch mehr.

Eine Optimistin, ein Optimist sieht sehr wohl, was veränderungswürdig ist. Im Gegensatz zu einer pessimistisch eingestellten Person bleibt er nicht bei der Feststellung „da kann man nichts machen“, sondern überlegt, was sehr wohl zu bewegen ist, am besten mit Gleichgesinnten im gemeinsamen Tun. Die Kräfte bündeln, darum geht es, und Wege ausfindig machen, die das ermöglichen. Dabei ist Leichtigkeit und Freude angesagt, etwas Spielerisches im Gemeinsamen, was eine Dynamik in Bewegung bringt, die oft zu Neuem führt, woran vorher gar nicht zu denken war. Herz, Bauch und Hirn bilden eine Einheit, freudiges Beisammensein und Tun ebenso.

Zwischen „Freude“ und Spaß“ besteht ein wesentlicher Unterschied: die „Spaßgesellschaft“ will Vergnügen am Fließband, häufig, um die innere Leere oder ein Unbehagen nicht zu fühlen, und dann wird Spaß zur Ablenkung. „Freude“  kommt vom Herzen und meint einen Zustand, in dem Momente des Glücks aufscheinen, bisweilen ein freudiger Zustand, wenn die Seele spricht; ihr Anliegen ist die spielerische Leichtigkeit des Miteinander-Seins. Es gibt immer einen Ausweg, eine Lösung, so andere Kulturen. „Das annehmen, was nicht zu ändern ist, kraftvoll das verändern, was zu ändern möglich ist, und die Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden.“

Die alten Griechen haben sich viel mit dem Thema „Glück“ beschäftigt, zu dem das Gefühl der Freude gehört. Es will erworben sein. Es gilt, einen Gleichklang herzustellen zwischen dem, was ich will, was möglich ist, und auch: „Ich kann, weil ich will, was ich muss“ – in der unterscheidenden Weisheit. Materielles führt nicht wirklich zu einem glücksbringenden Zustand, allenfalls kurzfristig. Tja, da gibt es auch eine Erklärung: die Welt des Materiellen braucht die Gier, das immer-mehr-haben-wollen, und die ist laut unseren alten Griechen eine – nun denn, Krankheit, wenn sie unser Leben ganz in ihren Fängen hat….

Wer ist HerrIn in meinem Haus? Welchem Götzen diene ich? Darauf haben die OptimistInnen eine klare Antwort: meiner bewußten Lebensgestaltung, dem Einklang von Denken und Intuition und Fokussierung auf kreative der Möglichkeiten in der Dynamik, das Ergebnis von Werteorientierung wie Gemeinsamkeit, Miteinander also statt Gegeneinander in Konkurrenz, Harmonie in der Lebensführung, Balance zwischen Arbeit und Ruhe – das Leben feiern, und zwar in jedem Moment, voller optimistischer Ausrichtung auf das Schöne, Witzige, Komische, Überraschende…und im Ausdruck der geteilten Freude und gemeinsamen Feiern.

Ja, es gibt Phasen, in denen Schattenseiten dominieren. Das gehört zum Leben. Nichts ist nur „schön“ oder nur “furchtbar“. Es gibt etwas Gutes im Schlechten und etwas Schlechtes im Guten… (Watzlawick) …wer in diesem Bewusstsein lebt, ist von Grund auf optimistisch. Dem Leben in allen seinen Facetten und dem Wandel zu vertrauen. Weil uns Optimismus beflügelt!

Prof. Dr. Irmela Neu

„Oma lacht wieder“ weiter auf Erfolgskurs

Oma lacht wieder ist ein Projekt von Cornelia Leisch in Zusammenarbeit mit dem Optimistenbund Deutschland e.V. und Cornelia ist dabei eine außerordentliche Erfolgsstory zu schreiben. So erreichte uns diese tolle Nachricht von Cornelia:
„Beim Impactfilm-Festival am 06.10.2018 in Stegen am Ammersee belegte unser Video von Oma lacht wieder nicht nur den zweiten Platz, sondern gewann auch noch den Publikumspreis. In der Online-Abstimmung vorab, und am Gala-Abend haben wir nicht nur die Preise, sondern auch die Herzen der Menschen gewonnen.“
Gutes setzt sich einfach durch und das finden wir Optimisten mehr als bemerkenswert. 🙂

Cornelia, wie man sie kennt mit ihrem „Lächeln to-go“

Die Preisträger des Publikumspreises Cornelia Leisch und die Filmemacher Steffi Seyferth (2. von rechts hinten) und Matse Obermeier (ganz rechts)

Die nächste Aktion zum Mitmachen ist auch schon terminiert für den 27.11.2018 beim
Giving Tuesday in München von 15 bis 23:59 Uhr… Sei dabei. 🙂

Bericht vom StreetLife Festival

Wenn sich die Optimisten zusammen mit einer Lachtrainerin aufmachen, einen Stand für nachhaltige Lebensfreude zu bauen, dann ist was geboten. 🙂
Schon am Samstag, den 5.5. waren viele interessierte Leute an unseren provokanten T-Shirts hängengeblieben. Unser großer Roll-Up mit vielen lebensbejahenden Worten war ein echter Hingucker… Insgesamt 250.000 Menschen sind an beiden Tagen dabei gewesen so die Pressemitteilung des Veranstalters GreenCity e.V. Manche sind schnell dran vorbei gegangen – die wollten sich bestimmt nicht als Nicht-Optimisten outen… 😉 Auch das Motto unserer Standpartnerin Cornelia Leisch „Smile to go“ wollten einige erst einmal verstehen. Ein Passant meinte nach einen 10-minütigen Gespräch: „Ich dachte erst, dass ist nur so ein Lebensmotto-Quatsch… Als ich mir eure Projekte habe zeigen lassen, wurde mir erst klar, wie wertvoll ihr seid. Tolle ehrenamtliche Arbeit.“ Das finden wir auch – Da geht was!

Volker und Victor gleich am Start

Immer wieder gute Gespräche über gelebten Optimismus 🙂

Cornelia mit ihrer Aktion „Smile to go“ – Lachen ist gesund

Unser Optimismus Che Gue-Victor…

Optimistische Postkarten von unserer Freundin Angie…

Am Welt-Lachtag, 6.5. der Lach-Flashmob von Cornelia Leisch

Der Bayerische Rundfunk war auch mit einer Kamera vor Ort…

Schmunzelsteinchen, nicht nur für Kinder 🙂

Die Stadt den Menschen… Green City…

Unsere Hauptquartier-Meisterin & Wohlfühl-Atmosphäre-Schafferin Renate…

Besuch am Sonntag von unserem Wheels4Wheels-Social Entrepreneur Marko Baader

Optimistenbund goes StreetLife-Festival am 5. und 6. Mai 2018

SEI DABEI – Beim StreetLife-Festival in München

Kommt einfach am
5. und/oder 6. Mai 2018 zum
Streetlife-Festival in München
auf der gesperrten Ludwigstraße südlich des Siegestores.
Wir haben zusammen mit dem Lachyoga Verband und Cornelia Leisch einen 3 x 3m großen Stand gegenüber dem Eingang zur Staatsbibliothek (Stand Nr. 40). Wir freuen uns über aktive Mitmacher, Besucher, Neugierige, Dankbare, Wiederseher, Lacher, Free Hugger und wer sonst so alles Lust hat, uns mal wieder optimistisch zu sprechen und zu treffen.
Übrigens am 6.5.2018 ist der Welt-Lachtag mit einer gemeinsamen Aktion der Optimisten und Leuten des Berufsverbands für Lachyoga und Humortraining e.V. – der Lach-Flashmob. Hier freuen wir uns ganz besonders über viele aktive Mit-Lacher, die bis 13 Uhr zu uns stoßen. Von 13 bis 14:15 wird dann weltweit gelacht, egal bei welchem Wetter.
Wer als aktives Mitglied im Optimistenbund Deutschland e.V. seine Initiative bewerben möchte mit einem Plakat (DIN A3 Größe) am Stand und sogar Spenden einsammeln will, kann gerne dabei sein. Bitte meldet euch rechtzeitig im Vorfeld dazu bei Renate von Wehner oder bei Thomas Wobido persönlich. Wir freuen uns viele von euch dort zu treffen.

Neues von „Oma lacht wieder“

startsocial logoDie Beratungszeit von StartSocial für das Projekt endete Ende Februar sehr vielversprechend.
Der Abschlussbericht ist eingeschickt, und nun warten wir, ob es „Oma lacht wieder“ in die Endrunde in Berlin geschafft hat. Die Optimisten drücken die Daumen.

Es läuft bereits der dritte Kurs Lachen und Gespräche in diesem Jahr.
Nach der ersten Stunde im Kurs sitzt eine neue Teilnehmerin da, lächelt vor sich hin, und sagt: „Das ist der einzige Kurs, bei dem ich einmal nichts tun muss. Bei dem nichts von mir verlangt und erwartet wird. Und doch eine so große Veränderung eintritt.“
Neue Kurse beginnen im April in München im ASZ Harlaching und ASZ Untergiesing.
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Das nächste Treffen für Interessierte, die sich ehrenamtlich in das Projekt einbringen wollen, ist am 29.04.2017 in Schwabing.
Info: www.cornelia-leisch.de
Außerdem hat die BILD-Zeitung über das Projekt berichtet:
Lachtrainerin macht Senioren wieder fit

Man sieht hier geht was vorwärts. Toll, weiter so! 🙂

Optimistischer Rückblick 2016

Die TAZ würdigte das vergangene Jahr, auch wenn es nicht ganz einfach war. Aber was von Wert ist schon einfach zu haben? Auch wenn das Jahr 2017 ja schon in vollen Zügen weitergeht mit vielen kontroversen Nachrichten, finden wir, dass es sehr hilfreich ist, das Gute in der Vergangenheit zu reflektieren…

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Optimistische Gedanken zwischen den Jahren

Liebe Optimistinnen und Optimisten,

Ein volles und bewegtes Jahr 2016 neigt dem Ende zu!

Zwischen den Jahren ist die Zeit da Bilanz zu ziehen, und inne zu halten – und nachzuschauen, was Gutes und weniger Gutes im unserm Leben passiert ist.

Diese Übung habe ich auch gemacht, und wie erwartet bemerkt, dass die Liste der „guten Dinge“ deutlich viel länger als die andere ist.

Es taucht auch noch die Frage auf:  „kann ich schon darüber entscheiden, ob die weniger guten Dinge tatsächlich so schlecht sind?…“  Hm.  Ich erinnere mich dabei an die Worte einer optimistischen Herzensfreundin, die sagt, „es gibt nichts Schlechtes, an dem nicht auch etwas Gutes ist.“

Also entscheide ich bewusst, mich auf die Begegnungen, die Ereignisse, die besonderen Momente die viel Freude und Leichtigkeit  gebracht haben  zu fokussieren – und alles andere erstmal zu beobachten. Das Gute, was drin ist – wird sich zeigen!

Diese besondere Momente und die Highlights unserer Aktivitäten aus 2016, sind in einem  Video  unter https://www.youtube.com/watch?v=DHaO95ijcsI zusammengefasst!

Viel Spaß und Freude!

optimistenabend-empathische-kommunikation-04-_runde
Erlebnisabend – gelebter Optimismus in empathischer Form

Wir wünsche Euch  – und uns allen –  ein gutes gesundes und glückliches Neues Jahr 2017!